Schlagendes Herz eines vereinten Berlins.

Das Hotel Indigo Berlin – Centre Alexanderplatz liegt an einem geschichtsträchtigen Ort Berlins.

Vor allem in den 20iger Jahren befand sich hier das Zentrum der „wilden“ Unterhaltungsszene der Stadt mit seinem berühmten Unterweltsflair, wie auch in Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“ beschrieben oder auch von Rainer Werner Fassbinder düster verfilmt.

Der ursprünglich nach dem Königstor benannte Platz wurde 1805 anlässlich des Besuchs von Zar Alexander. I umbenannt zum Alexanderplatz. Im Volksmund später auch kurz Alex genannt.

Der Platz hatte immer eine große Bedeutung als Verkehrsknotenpunkt durch das Zusammenlaufen verschiedenster Verkehrsbahnen und daher ein permanentes großes Menschenaufkommen. Durch die Bebauungen mit Hotels, Theatern, Kabaretts und Kaufhäusern erlebte er in den 20iger Jahren seine Blütezeit.

Eine zentrale Position im Ortsteil Mitte (mit dem Roten Rathaus) hat auch der „Neptun-Brunnen“. Als 10 Meter hohe Zentralfigur glättet Neptun mit seinem Speer die Wogen des Geschehens, inmitten sprudelnden Lebens symbolisierenden Kindern und den vier, die Flüsse Oder, Rhein, Weichsel und Elbe darstellenden attraktiven Damen.

In unserem Design ist Neptun (als semitransparentes Bildmotiv) verbindender Bestandteil zwischen Bad und Zimmer, ordnende Metapher zwischen Historie und Neuzeit, die vertreten wird durch ein Symbol des Fernsehturms.

Die Geschichte der Brunnendamen greifen wir in Form erläuternder Texte in den Fluren ebenso auf, wie die städtebauliche Position des Platzes und seiner Bauwerke im Fluss der Jahrzehnte. Wir gestalten sie als ein Stück von farbigem Leben durchströmter Stadtlandschaft, in der die Beton-Fassadenoberflächen zum Birkenwäldchen mutieren.

Mit seinen Verkehrsströmen, seinen geglätteten großstädtischen Bauskulpturen bietet der Platz ein farbiges Stück aktueller (sozialistischer) Stadtkultur, die weiterhin auf zukünftige Planungsprozesse ausgerichtet ist, da die Entwicklung des Platzes eben noch im Fluss ist, offen, wenig statisch und nicht vollendet.

Bar und Lobby zeigen diesen Fluss des Denkens und der Entwicklung durch das Aufgreifen der geschichtlichen Elemente bis in die jüngste Vergangenheit. Wir stellen DDR Utensilien aus zusammen mit dem und Fisch als Metapher „weiser“ Bewegungsfähigkeit.

Das “Gefühl Alexanderplatz” ist nicht aufdringlich sondern findet sich ein – in der behutsamen Wahrnehmung der Summe aller Details und Materialkombinationen, als Stück urbaner Natur und Stadtkultur inmitten der Großstadt.